Das Chorgestühl rechts

Die Sitze für die Domherren und Kapläne zu den beiden Seiten des Chores wurden im Zuge der Rokoko-Neugestaltung des Domes 1759–1761 vom Schreiner Peter Schacherer aus Rheinfelden geschaffen.

Die Flächen der Gestühle aus Eichenholz weisen ornamentale Schnitzereien mit Rocailleornamenten auf. Die aufwendigsten Schnitzereien bilden die Bekrönungen: Hier zeichnen sich die durchbrochenen Ornamente vor der weissen Wand ab. Im Zentrum der Bekrönungen befinden sich Wappenschilde. Im linken befindet sich das Wappen des Domkapitels, Maria mit Krone, Kind und Szepter sowie vor ihren Beinen ein Wappenschild mit dem Baselstab; im rechten das Wappen des Fürstbischofs Joseph Wilhelm Rinck von Baldenstein.

Domdekan und Dompropst nahmen in nicht erhaltenen, separaten Sitzen seitlich des Hochaltares mit mächtigen Baldachinen Platz. Ihre Position ist jedoch an den erhaltenen Stuckaturen hoch auf den Wänden seitlich des Hochaltares ablesbar geblieben.