Krypta

Der heute „Krypta“ genannte Raum entstand während des Umbaus des Domes 1759–1761 als Gruft der Domherren. Zuvor erhielten die Domherren Erdbestattungen unter dem Boden des Domes. Die Gruft unter dem Bereich, um den der Chor verlängert wurde erleichterte diese Bestattungen. An der geraden Wand wurden drei Reihen von Nischengräbern errichtet, in denen die Domherren ihre letzte Ruhe fanden.

1956 wurde beschlossen, die Gruft zum Gottesdienstraum umzuwandeln. Die Nischengräber wurden abgebrochen, die Gebeine der Domherren in eine grosse Kiste gepackt und unter dem Boden wieder bestattet. Für die liturgische Ausstattung der neuen Krypta war der Arlesheimer Bildhauer Albert Schilling (1904–1987) verantwortlich.